von Bianca Oldekamp-Kurth | 21. November 2025
Die Kita „Selketalzwerge“ aus Meisdorf ist für den Publikumspreis im Rahmen des Demografiepreis 2025 des Landes Sachsen-Anhalt nominiert. Der Humanas-Wohnpark in Meisdorf unterstützt seine langjährige Kooperations-Kita natürlich bei der Nominierung und macht reichlich Werbung für die Abstimmung – schließlich handelt es sich bei dem eingereichten Projekt um ein gemeinsames von Kita und Wohnpark.
So haben die Kita „Selketalzwerge“ aus Meisdorf und der Humanas-Wohnpark Meisdorf das Projekt „Von Generation zu Generation – Gemeinsam Erleben und Lernen“ zusammen ins Leben gerufen. „Um eine Brücke zwischen den Bewohnern des Wohnparks und den Kindern der Kindertagesstätte ‚Selketalzwerge‘ zu schlagen“, heißt es in der Projektbeschreibung, die beim Land eingereicht wurde.
Bei monatlichen Treffen kommen die Generationen zusammen und fördern so einen generationsübergreifenden Austausch. Vorurteile werden abgebaut, das gegenseitige Verständnis gestärkt und ein Gefühl der Gemeinschaft geschaffen. Die gemeinsame Zeit steht im Zeichen von Freude, dem Lernen voneinander, gegenseitiger Wertschätzung und Toleranz.
Die Aktivitäten im Rahmen des Projekts reichen von gemeinsamen Beschäftigungen wie Brettspielen und Sport machen über Alltagsbegleitung in Form von Plätzchen backen und dem Bepflanzen von Blumenkästen über gemeinsame Feste samt Hüpfburg beispielsweise zum Kindertag oder dem Besuch des Weihnachtsmanns bis hin zum Bildungsprojekt „Einschulung früher und heute“ samt Erzählungen der Seniorinnen und Senioren von der eigenen Schulzeit.
Abstimmung für Projekt Nummer 27
Das beim Demografiepreis Kooperationsprojekt ist eines von 163 eingereichten Projekten, von denen eine unabhängige Jury bereits drei Preisträger ausgewählt hat. Zusätzlich wird in diesem Jahr aber erneut ein Publikumspreis vergeben. Und über den entscheiden die Bürgerinnen und Bürger per Online-Voting. Entsprechend rufen Kita-Kids und Wohnpark zusammen zur Abstimmung für das gemeinsame Projekt auf. Noch bis zum 2. Dezember 2025 können Interessierte für ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Das Meisdorfer Projekt „Von Generation zu Generation – Gemeinsam erleben und lernen“ hat die Abstimmungsnummer 27 bekommen.
Die Abstimmung erfolgt online unter https://de.surveymonkey.com/r/demografiepreis-2025-publikumspreis
Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt den Publikumspreis. Die feierliche Bekanntgabe aller Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt im Dezember 2025 in der Staatskanzlei in Magdeburg. Im Jahr 2016 ist das familiengeführte Pflegeunternehmen Humanas mit dem Demografiepreis Sachsen-Anhalt für sein Schaffen bereits selbst geehrt worden.

Bei einem nostalgischen Kinderkarussell werden auch die Bewohnerinnen udn Bewohner des Humanas-Wohnparks wieder zu Kindern und genießen die Zeit mit den Kita-Kids. Foto: Humanas
von Bianca Oldekamp-Kurth | 31. Oktober 2025
Schaurig schön und ein bisschen gruselig ging es anlässlich von Halloween im Humanas-Wohnpark Meisdorf zu. Mit 22 Jungen und Mädchen haben die „Selketalzwerge“ dem Wohnpark in Meisdorf einen Besuch abgestattet – und so manche Grusel-Mitmachstation zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeistert.
„Extra für den Besuch der Kita- und Hort-Kinder haben wir unseren Wohnpark gruselig gestaltet“, berichtet Pflegedienstleiterin Nadine Adelberg. Das Team um die Pflegedienstleiterin hat sich für die 22 Mädchen und Jungen zudem einige zu meisternde Gruselstationen ausgedacht. So sind die Kids im „blutigen“ Pflegebad auf die Harz-Hexe „Aora“, verkörpert von Pflegekraft Kristin Sappok, getroffen. Hier galt es all seinen Mut zusammenzunehmen und den Griff in die „blutige“ Badewanne zu wagen. Der Lohn für die mutigen Mädchen und Jungen: Ein Handschuh voller Süßigkeiten für jeden. An einer anderen Gruselstation wurden Halloween-Kekse mit entsprechenden Ausstechförmchen mit Humanas-Azubine Celine Paula Lorenz ausgestochen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks hatten indes viel Freude am Anblick der kostümierten Kinder. Wann sind denn schließlich schonmal dutzende kleine Vampire, Hexen und Skelette im Wohnpark unterwegs? Die Bewohnerinnen und Bewohner haben aber auch selbst ins Gruselgeschehen mit eingegriffen. Beim Ausstechen der Halloween-Kekse haben Jung und Alt Hand in Hand zusammengearbeitet.

An der „blutigen“ Badewanne hat Harz-Hexe „Aora“, eigentlich Pflegekraft Kristin Sappok im Humanas-Wohnpark Meisdorf, mit Handschuhen voller Süßigkeiten auf die mutigen „Selketalzwerge“ gewartet. Foto: Humanas
Und da so viel Gruselaction bekanntlich hungrig macht, gab es für die Kinder und die Bewohnerinnen und Bewohner natürlich auch noch ein gemeinsames Mittagessen im Humanas-Wohnpark. Als Klassiker haben sich Kids und Erwachsene Nudeln mit Tomatensoße schmecken lassen. Unterdessen hat sich das Wohnpark-Team gekümmert, dass die Halloween-Kekse gebacken werden. Denn die „Hexensteine“ gab es zum Abschluss als kleines Geschenk für die „Selketalzwerge“. Und die waren natürlich nicht allein in den Humanas-Wohnpark gekommen, sondern unter anderem von ihrer Einrichtungsleiterin Melanie Pachel begleitet worden, die sich von diesem besonderen Gruseltag für ihre Schützlinge begeistert zeigte.
Und auch Pflegedienstleiterin Nadine Adelberg ist zufrieden mit der Halloween-Aktion: „Uns als Team haben nicht nur die Vorbereitungen Spaß gemacht, sondern besonders zu sehen, wie viel Freude die Kinder und unsere Bewohnerinnen und Bewohner an dieser Aktion hatten.“
von Alica Warsawski | 11. September 2024
Der Wohnpark Meisdorf, der ältesten Wohnpark der Humanas-Gruppe, hat das 15-jährige Bestehen gefeiert. Seit der Eröffnung im September 2009 hat der Wohnpark seine Türen für zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region geöffnet und ist seitdem ein fester Bestandteil des Lebens in der Gemeinde Meisdorf.
Das Jubiläum wurde mit einem abwechslungsreichen Programm gefeiert. Zur herzlichen Begrüßung sprachen ihre Dankbarkeit aus: „Der Humanas Wohnpark Meisdorf bedankt sich herzlich bei allen Gästen, Helfern und Beteiligten – insbesondere bei der Freiwilligen Feuerwehr Falkenstein/Harz und den kleinen Künstlern der örtlichen Kita. Auch ein großer Dank an unser engagiertes Team, das dieses Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht hat.“

Humanas-Geschäftsführerin Ina Kadlubietz (rechts) spricht bei der Jubiläumsfeier des Wohnparks Meisdorf und richtet ihren gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Nadine Adelberg Dank an das Team. Foto: Humanas
Ebenfalls richteten der frisch gewählte Ortsbürgermeister Steven Ecke und Rico Röse, Bürgermeister der Stadt Falkenstein, einige Worte an die Anwesenden und würdigten die langjährige Bedeutung des Wohnparks für die Region.

Ortsbürgermeister Steven Ecke, Pflegedienstleiterin Nadine Adelberg, Humanas-Geschäftsführerin Ina Kadlubietz und Rico Röse, Bürgermeister der Stadt Falkenstein, stoßen gemeinsam auf das 15-jährige Jubiläum des Wohnparks Meisdorf an. Foto: Humanas
Die Gäste genossen einen Nachmittag voller Freude und Unterhaltung. Musikalische Darbietungen, die bezaubernde Aufführung der Tanzmäuse sowie der Auftritt des örtlichen Chors sorgten für festliche Stimmung. Besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Moment, als die Wunschballons von Team und Bewohnern in den Himmel stiegen – begleitet von dem Segen des Pfarrers.
Neben der Jubiläumsfeier standen auch die Menschen im Mittelpunkt, die den Wohnpark über viele Jahre geprägt haben. Besonders hervorgehoben wurde Herr Horst-Herbert Schulz, der seit der Eröffnung 2009 in einer Zwei-Zimmer-Wohnung im Reihenhaus lebt. Ebenso ist unser Hausmeister Torsten Schmidt ein fester Bestandteil des Teams. Seit 14 Jahren sorgt er mit Herz und Einsatz für das Wohlbefinden der Bewohner. „Ich bin stolz, dass ich seit so vielen Jahren hier arbeite und meinen Beitrag dazu leisten konnte, dass der Wohnpark sich so gut entwickelt hat,“ sagte er.
Ein weiteres Highlight des Tages war das beliebte Humanas-Quiz, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Gäste ihr Wissen über die Geschichte des Wohnparks unter Beweis stellen konnten. Den Abschluss des gelungenen Tages bildete ein gemeinsames Grillbuffet, das die Feierlichkeiten gemütlich abrundete.

Humanas-Geschäftsführerin Ina Kadlubietz und Pflegedienstleiterin Nadine Adelberg schneiden feierlich die Jubiläumstorte an, um das 15-jährige Bestehen des Wohnparks Meisdorf zu feiern. Foto: Humanas
von Alica Warsawski | 2. Juli 2024
Einen Schultag wie früher haben die Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Selketalzwerge“ aus Meisdorf und sechs Seniorinnen und Senioren des Humanas-Wohnparks erlebt. In der Alten Elementarschule Gernrode begaben sie sich auf eine kleine Zeitreise.
Historisches Klassenzimmer
In einem als historisches Klassenzimmer eingerichteten Raum der Alten Elementarschule tauchten die kleinen und großen Schülerinnen und Schüler in eine längst vergangene Schulwelt ein. Die Lehrerin, Frau Böckelmann, führte die gemischte Gruppe aus Alt und Jung durch eine Schulstunde, wie sie vor vielen Jahrzehnten stattgefunden haben könnte. „Mündchen halten, Ohren spitzen, Händchen falten, gerade sitzen,“ forderte die Lehrerin die Teilnehmenden auf und führte sie damit humorvoll und eindrucksvoll in die Disziplin und den Respekt des historischen Unterrichts ein.

Schulbank drücken wie in vergangenen Tagen. Foto: Humanas
Schulkinder von damals
Nachdem alle ihren Platz auf den historischen Schulbänken eingenommen hatten, wurde gezeigt wie Schulkinder früher mit Mappe, Brottasche und Zuckertüte zur Schule gingen. Die Zuckertüte, meist nur oben mit Bonbons gefüllt und unten mit Kartoffeln, rief besondere Erinnerungen bei den Senioren hervor und faszinierte die Kinder gleichermaßen. Dieses Erlebnis verstärkte die Vorfreude der Vorschulkinder auf ihre eigene Einschulung im August erheblich.

Schulmappe, Brottasche und Zuckertüte von damals. Foto: Humanas
Sütterlinschrift und mehr
Mit Begeisterung und Neugierde schrieben alle gemeinsam auf Schiefertafeln mit Griffel und Schwämmchen. Rechnen mit römischen Zahlen und das Üben alter Schriftarten standen ebenfalls auf dem Programm. Die Teilnehmenden erlebten hautnah, wie sich Schulunterricht in der Vergangenheit gestaltete.
Ein besonderes Highlight war die Vorführung der Sütterlinschrift, einer alten deutschen Schreibschrift. Böckelmann schrieb die Namen aller Teilnehmenden im Sütterlin-Alphabet. Für die Senioreinnen und Senioren des Humanas-Wohnparks Meisdorf war es eine nostalgische Reise in ihre eigene Schulzeit, während die Kinder einen spannenden Einblick in die Geschichte des Schulunterrichts erhielten.

Die Sütterlinschrift, eine alte deutsche Schreibschrift. Foto: Humanas
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und hinterließ bei allen Beteiligten bleibende Eindrücke. Sie zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der Austausch zwischen den Generationen sein kann und welche Freude es bereitet, gemeinsam Neues und Altes (wieder)zuentdecken.
von Alexandra Borchert | 28. Februar 2023
Thomas Geißler hat die seltene Erkrankung ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) und wird in seinem Alltag von unserem Team im Wohnpark Meisdorf unterstützt. Am 29. Februar, dem Tag der seltenen Erkrankungen, stehen Menschen wie „Tommy“ und seine Bedürfnisse im Zentrum, denn ALS gehört mit etwa zwei Betroffenen von 100.000 Menschen zu diesen.
Bereits im Alter von 30 Jahren bekam Thomas Geißler die Diagnose der seltenen Erkrankung. Inzwischen ist er 40 Jahre jung und lebt mit der unheilbaren Erkrankung des zentralen Nervensystems in unserem Wohnpark Meisdorf. Mit Fortschreiten der Amyotrophe Lateralsklerose leiden die Patientinnen und Patienten zunehmend an Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen. Das alltägliche Leben von „Tommy“ ist stark beeinträchtigt und so ist unser Team vom Wohnpark Meisdorf für den fröhlichen Fußballfan und seinen kleinen Mischlingshund Lucky da.
„Er gehört zu den wenigen Erkrankten, deren Zustand sich zum Glück nur langsam verschlechtert“, berichtet Humanas-Mitarbeiter Torsten Schmidt, der viel Zeit mit „Tommy“ verbringt. Thomas Geißler wohnt seit nunmehr drei Jahren im Wohnpark und durch Essen anreichen, Grundpflege und die Versorgung des Hundes unterstützt unser Team ihn im Alltag und versucht ein möglichst beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Der 40-Jährige ist allen Mitarbeitenden sehr ans Herz gewachsen, so helfen sie ihm, um das Leben mit seltener Erkrankung lebenswert zu gestalten – und trotz dessen noch einige Highlights, wie einen Besuch beim FC Bayern München, zu begleiten.
Der Tag der seltenen Erkrankungen wurde bewusst auf den 29. Februar, den seltensten Tag des Jahres, gelegt. In Nicht-Schaltjahren wird der Tag am 28. Februar begangen. Eine Erkrankung gilt als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen das spezifische Krankheitsbild aufweisen. 300 Millionen Menschen weltweit sind betroffen, die gemeinsam mit ihren Angehörigen um mehr Aufmerksamkeit kämpfen.