von Jennifer Lorbeer | 22. Oktober 2026
Eine Stoffpuppe namens „Max“ sorgt im Humanas-Wohnpark Irxleben für besondere Momente. Die enge Verbindung zu ihrem neuen Begleiter schenkt vor allem einer Bewohnerin mit Demenz Ruhe, Sicherheit und Freude. Einblicke in diesen Wohnparkalltag können Interessierte beim Tag der offenen Wohnparktür am 5. November zu bekommen.
Manchmal sind es die kleinen Momente, die besonders berühren. Im Humanas-Wohnpark Irxleben sorgt derzeit ein ungewöhnlicher Freund für Freude – besonders bei einer Bewohnerin mit Demenz: Eine Stoffpuppe namens „Max“ begleitet Evelin Garburg durch den Alltag. Gemeinsam werden Gespräche geführt, Spaziergänge unternommen und sogar kleine Konzerte gegeben. So spielte die Bewohnerin ihrem neuen Begleiter sogar auf der Flöte ein Ständchen.
Für das Team des Wohnparks sind solche Erlebnisse weit mehr als kleine Anekdoten. Sie zeigen, wie individuelle Betreuung und die Orientierung an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner dazu beitragen können, Geborgenheit und Lebensqualität zu schaffen. Seit „Max“ an Evelin Garburgs Seite ist, zeigt sich die Bewohnerindeutlich ausgeglichener und lässt viele Situationen des Alltags entspannter zu, wie Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube berichtet.

Bewohnerin Frau Garburg mit ihrem neuen Begleiter „Max“, dem sie ab und an ein Ständchen auf der Flöte spielt. Foto: Humanas
Diese und viele weitere Einblicke in das Leben im Wohnpark erhalten Interessierte am
Tag der offenen Wohnparktür
Donnerstag, 5. November 2026
10 bis 15 Uhr
Dann öffnet der Humanas-Wohnpark Irxleben in der Darrwiesenstraße 5 seine Türen für Angehörige, Nachbarschaftund alle Menschen, die sich für das Wohn- und Betreuungskonzept interessieren. Eine Gelegenheit, den Humanas-Wohnpark Irxleben unverbindlich kennenzulernen und einen authentischen Eindruck vom Leben vor Ort zu gewinnen.
Besucherinnen und Besucher können die Wohnräume besichtigen, mit dem Team ins Gespräch kommen und mehr über den Alltag, die Betreuungsangebote sowie das gemeinschaftliche Leben im Wohnpark erfahren. Dabei steht auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt.
„Geschichten wie die von unserer Bewohnerin und ihrem Freund Max zeigen, wie wichtig es ist, jeden Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen wahrzunehmen und Wege zu finden, die Sicherheit, Freude und Orientierung schenken“, erklärt Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube.
von Bianca Oldekamp-Kurth | 16. März 2026
„Das Gradierwerk im Kurpark gehört genauso zu Schönebeck wie das Amen in die Kirche“, findet das Team des Schönebecker Humanas-Wohnparks. Und so wundert es nicht, dass die ersten Sonnenstrahlen einen Teil des Teams aus Schönebeck samt einiger Bewohnerinnen und Bewohner sowie Tagespflegegäste raus an die frische Luft gelockt haben – an die besonders frische und wohltuende Gradierwerkluft versteht sich.
Schon gewusst? Das Gradierwerk Schönebeck steht im Kurpark von Bad Salzelmen, einem Stadtteil von Schönebeck, und war ursprünglich 1323 Meter lang. Es diente zur Erhöhung des Salzgehaltes der Sole der sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Elmener Sole. Heute ist das Gradierwerk Schönebeck noch etwas über 300 Meter lang – der ehemalige Verlauf des Gradierwerks über die fast gesamte ehemalige Länge aber noch gut als Wall erkennbar. Das Gradierwerk selbst dient heute ausschließlich zur Freiluftinhalation. Dafür wird Sole aus einem Tiefbrunnen unterhalb des Kurparkes verrieselt.
Die Ausflugs-Gruppe des Wohnparks Schönebeck hat den vorfrühlingshaften Sonnenschein und die gesundheitsfördernde Gradierwerkluft auf jeden Fall in vollen (Atem-)Zügen genossen.

Das Teams aus dem Wohnpark Schönebeck hat gemeinsam mit einigen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Tagespflegegästen einen Ausflug an das Gradierwerk gemacht, um die Frühlingssonne zu genießen. Foto: Humanas
von Katharina Hannemann | 2. September 2023
Als Alternative zum Pflegeheim wird unsere Bewohnerschaft auch mit hohem Pflege-sowie Betreuungsbedarf im Wohnpark versorgt. Weil alle Teams ambulante als auch teilstationäre Leistungen erbringen, ist bis hin zur Demenzbetreuung und 24-Stunden- Pflege alles möglich. Ein Tag in den Waben der Wohnparks Zielitz, Tangerhütte und am Bruno-Taut-Ring in Magdeburg zeigt, was zum Service-Wohnen dazugehört.

07:11 Uhr – Routine am Morgen
Morgens nach dem Aufstehen geht Pflegekraft Marcel Besler durch den Magdeburger Wohnpark am Bruno-Taut-Ring und schüttelt die Betten auf.

07:34 Uhr – Blutdruck messen
Auf Verordnung überprüft Pflege-fachkraft Benjamin Bernick im Wohnpark Tangerhütte den aktuellen Blutdruck der Bewohnerschaft.

07:48 Uhr – Medikamente verteilen
Pflegefachkraft Elisaveta Tit verabreicht den Bewohnerinnen und Bewohnern im Bruno-Taut-Ring verordnete Medikamente.

08:15 Uhr – Haare kämmen
Beim morgendlichen Frisieren unterstützt die Auszubildende Jasmin Jacobs in Zielitz gern die Bewohnerinnen und Bewohner.

08:22 Uhr – Kompressionen anlegen
Pflegefachkraft Sylvia Witte legt im Wohnpark Tangerhütte auf ärztliche Verordnung einen Kompressionsverband an.

08:41 Uhr – Hilfe beim Zubereiten des Essens
Die Auszubildende Lilly Schellig (r.) im Zielitzer Wohnpark unterstützt, wenn es nötig ist, die Bewohnerschaft bei der Zubereitung des Frühstücks.

10:41 Uhr – Reinigung der Wohnräume
Auf Wunsch der Mieterinnen und Mieter reinigt Präsenzkraft Sylvia Kater auch die Wohnungen im Wohnpark in Zielitz.

12:13 Uhr – Mittagessen
Marcel Besler unterstützt im Magdeburger Wohnpark am Bruno-Taut-Ring eine Bewohnerin beim Mittagessen.

14:49 Uhr – Antrag bei den Pflegekassen
In Tangerhütte stellt der stellvertretende Pflegedienstleiter Thomas Gmell einen Antrag auf Pflegegraderhöhung bei den Pflegekassen.

15:16 Uhr – Kleine Einkaufsfahrt
Im Magdeburger Bruno-Taut-Ring erledigt Hausmeister Torsten Konrad (r.) einen kleinen Einkauf für den Bewohner mit dem Fahrrad.

15:53 Uhr – Medikamente setzen
Die Pflegefachkräfte Kati Toth und Benjamin Bernick bereiten im Wohnpark Tangerhütte die abendliche Medikamentenausgabe für die Bewohnerschaft vor.

18:56 Uhr – Waschen und Toilettengang
Bei der abendlichen Körperpflege unterstützt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Katharina Horn (r.) liebevoll eine Bewohnerin im Zielitzer Wohnpark.
Behandlungspflegeschein nach §132a SGB V
Humanas bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Weiterbildung und für ungelernte Kräfte den Behandlungspflegeschein nach §132a SGB V zu erwerben.
Innerhalb von 40 Stunden, die entweder in einem Wochen- Block oder mit einem Tag pro Woche besucht werden können, lernen die angehenden Pflege- und Präsenzkräfte die Grundlagen für den Pflegealltag.
Inhalt:
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Blutdruckmessung, Blutzuckermessung
- Subkutane Injektion (Insulingabe u.a.)
- Einreibungen, Kälteträger auflegen
- Dermatologische Bäder, Inhalation
- Kompressions-strümpfe und -strumpfhose ab Klasse II an- bzw. ausziehen
- Medikamente verabreichen/ eingeben, PEG